Bitte schnell was Neues!
Mit vielen guten Vorsätzen bin ich wie wohl jedes Jahr, auch in dieses gestartet. Obwohl ich mir eigentlich nie etwas vornehmen wollte. Die Vorsätze vom letzten Jahr waren doch noch gut! 😉
Doch wenn der erste Tag des neuen Jahres kommt, möchte man jetzt endlich vieles energischer und besser machen.
Eine neue Website muss her
Den ersten Schritt dazu habe ich schon im Dezember gemacht. Über ihren Adventskalender habe ich Britta Just kennengelernt. Sie hatte jeden Tag einen Tip, wie man seine Website auf Vordermann bringen kann. Wie war ich inspiriert und voller Elan! Habe versucht alles umzusetzen. Aber mit jedem neuen Tag wuchs mir die Sache mehr über den Kopf.
Dass ich nicht nur einen Onlineadventskalender hatte und alle sehr interessant und voller guter Ratschläge waren, war dem Chaos in meinem Kopf nicht besonders förderlich.
Brittas angenehme Art, die Dinge zu erklären und der letzte Satz in Ihren Emails “ Du musst es nicht alleine schaffen, ich helfe dir!“ – oder so ähnlich. Haben mich dann überzeugt und ich habe ein kostenloses Kennenlerngespräch gebucht.
Am Ende dieses Gespräches habe ich ihr dann auch mein ganzes Paket übergeben und Britta mit einer neuen Website für mich beauftragt.
Die Tage danach waren bei mir ein Wechselbad der Gefühle. Von „Juchhu, ich bekomme eine ordentliche Website, die funktioniert und so aussieht, wie ich das möchte. Ohne dass ich den ganzen Stress habe.“ – bis „Bin ich denn wahnsinnig. So viel Geld rausschmeißen, wenn ich doch garnicht weiß ob es jemanden interessiert, was ich da mache.“ – war alles dabei.
Doch jeder Austausch mit Britta, wenn sie mir die Fortschritte gezeigt hat, auch wenn ich oft nicht verstanden habe, wovon sie spricht. Danach war ich immer stolz auf dass, was da entstand. Das ist mein Baby. Noch ist es klein, aber es wächst und inzwischen lernt es schon sprechen. Denn ich möchte allen Eltern etwas mitgeben. Jeder Beitrag soll ihnen helfen, mit ihren Kindern besser zu leben.
Im August war es dann endlich soweit: SchmidtSusanne-Zuversichtlich in die Eingewöhnung ging online.
Seitdem wächst mein „Baby“ jeden Monat. Ganz langsam, aber stetig.
Eine Website bringt aber kein Einkommen!
Das stimmt leider. Bisher gibt es nur Kosten. Dabei war ich mit ersten Flayern auf den Frühlingsmarkt nach Hermsdorf gefahren. Ganz viel Werbung wollte ich machen. Leider stand ich in der hintersten Ecke und die wenigen Eltern mit Babys kamen mit ihren Kinderwagen nicht durch. – Vielleicht hat man mir meine Anspannung auch angesehen?
Zum Ostermarkt in Rammenau habe ich dann meine ersten Flayer verteilt und Eltern zum Ausfüllen einer Umfrage gebeten. Als Dankeschön hatte ich kleine Osterhäschen zum Kuscheln für die Kinder genäht.
Ganze 3 Umfragebögen konnte ich mitnehmen und die Rückmeldungen waren alle positiv. Leider hat sich am Ende nur eine Familie auf ein Kennenlerngespräch eingelassen. Da sie meine ersten Kunden waren, habe ich ihnen ein besonderes Angebot gemacht. Ich wollte die Angebote ja auch endlich mal testen und habe sie ohne Gebühren in die aufregende Zeit der Eingewöhnung begleitet.
Danach kam aber die große Flaute. Keine Nachfragen. Obwohl bei den Umfragen und Ansprechen der Eltern, alle sehr interessiert waren. Oft kamen mir Zweifel, ob der Weg noch der Richtige ist. Will denn niemand mein Angebot annehmen?
Da gibt es ja noch ein Baby von mir
Eigentlich eher schon ein Teanie. Meine 2. Website „Verschnipselt“ gibt es inzwischen schon ca. 11 Jahre!
Meine Patchworkwerkstatt ist mein Ausgleich zum anstrengenden Hauptjob.
Leider wurde ich im Jahr 2025 gleich 2x gehackt. Erstaunlicher Weise konnte die Firma, die mich betreut, den Schaden nach Zahlung einer hohen Summe ganz schnell beheben. Beim 2. Hack war auch das EMailkonto mitbetroffen. Alle Emails sind weg! Ich „Technikgenie“ war völlig erledigt.
Zum Glück gibt es auch Neerds, die sich ohne viel Aufhebens an die Arbeit machen. Ganz schnell hatte ich über ein Backup meine Seite neu erstellt bekommen und auch neu gehostet. Vielen Dank an Michael Schiller. Von der anderen Firma möchte ich nie wieder etwas hören.
Was gab es noch?
Im Sommer haben wir unser Bad umgebaut. Alles raus und wieder neu. Statt der Badewanne eine Infrarotkabine und viel weniger Fliesen an der Wand. Jetzt sind wir sehr zufrieden.
Bei einem Unfall im September wurde ich unsanft vom Fahrrad geschubst. Zum Glück nichts gebrochen und inzwischen ist auch fast alles wieder in Ordnung. Nur vom Fahrrad musste ich mich verabschieden.
Wir verabschieden uns immer mehr von Fleisch und Zucker. Meine Zeit zu Hause habe ich für viele neue Rezepte genutzt.
Ausblick auf 2026
- Ich gebe nicht auf!
- ein neues Fahrrad muss her
- die Websiten bekommen einen Newsletter
- ich möchte neue Märkte besuchen
- den Flyer für die Eingewöhnunsangebote muss ich dringend überarbeiten
- viele neue Beiträge wollen geschrieben werden
- endlich wieder Fahrradurlaube
- ich freue mich auf viele neue ZauberZuckertüten
Auch wenn ich froh bin, dass dieses anstrengende Jahr vorrüber ist. Mit meiner Familie an meiner Seite, hat jeder Regentag auch ein wenig Sonnenschein.